Yoga meets Cranio
- Jan Rieder
- 2. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 3. Juli
Das Wort Yoga stammt aus dem Sanskrit und bedeutet „verbinden“ oder „vereinen“. Gemeint ist nicht nur die Verbindung von Bewegung und Atmung, sondern das Zusammenspiel von Körper, Geist und unserem inneren Erleben. Wenn diese Bereiche in Einklang kommen, entsteht ein Gefühl von Ruhe, Klarheit und innerer Stabilität. Auch philosophisch gesehen, reicht die indische Gesundheitslehre weit über die Yogamatte hinaus, sie beschäftigt sich mit der Vereinigung unseres menschlichen mit unserem universellen Selbst.

Kundalini Yoga
Das traditionsreiche „Yoga der Energie“ verbindet Körperarbeit mit Spiritualität.
Fokus: Aktivierung der inneren Lebensenergie (die „Kundalini“) entlang der Wirbelsäule und der Chakren-Praxis: Die Übungen (Kriyas) bestehen aus dynamischen, oft minutenlang wiederholten Bewegungsabläufen. Dazu kommen intensive Atemtechniken, Meditation und das Singen von Mantras.Ziel: Das Lösen von energetischen Blockaden und die Vertiefung des persönlichen Bewusstseins.
Hatha Yoga
Der absolute Klassiker, der besonders für Einsteiger geeignet ist.Fokus: Kräftigung des Körpers, Verbesserung der Beweglichkeit und tiefe Entspannung.Praxis: Die einzelnen Körperhaltungen (Asanas) werden präzise eingenommen und für mehrere ruhige Atemzüge gehalten.Ziel: Das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist zu finden.
Vinyasa Yoga (auch Vinyasa Flow)
Ein dynamischer und fliessender Stil, bei dem es oft ordentlich ins Schwitzen geht.Fokus: Cardio-Training, Kraft, Flexibilität und Koordination.Praxis: Die Bewegungen sind eng mit der eigenen Atmung synchronisiert. Die Asanas gehen nahtlos ineinander über (Flow).Ziel: Den Geist durch die konstante Bewegung wie in einer Meditation zur Ruhe kommen zu lassen.
Das gemeinsame an den verschiedenen Stilen: Die verschiedenen Haltungen fördern Kraft, Beweglichkeit und Balance. Der bewusste Atem unterstützt das Nervensystem dabei, zur Ruhe zu kommen und hilft uns, den gegenwärtigen Moment wieder bewusster wahrzunehmen. Durch die Atmung gelingt es uns, wieder ins Hier und Jetzt zu kommen. So entsteht Raum, die eigenen Gedanken und Gefühle wahrzunehmen, ohne sich von ihnen bestimmen zu lassen.
Im Yoga geht es im besten Fall nicht um Perfektion. Es geht nicht darum, besonders beweglich zu sein oder anspruchsvolle Übungen auszuführen. Viel mehr geht es darum, den eigenen Körper achtsam wahrzunehmen und in seine Präsenz und in seine Kraft zu kommen.
Viele weitere Infos finden Sie auf der Yoga-Schweiz Seite.
Sehr empfehlen kann ich zudem die Seite von Kavalya Dhyan unter folgendem Link: Kundalini Yoga mit Kavalya Dhyan. Hier finden Sie ebenfalls viele Infos und tolle Übungen.






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